19.10.2018
Klingelschildbürgerstreich

Berlin - Verstößt das Klingelschild eines Mieters an der Haustür gegen die Datenschutzgrundverordnung? Darüber ist ein heftiger Streit entbrannt. Haus & Grund empfiehlt, vorsorglich die Namensschilder zu entfernen.

Nur so könne sichergestellt sein, dass die Privatsphäre der Mieter gewährleistet und Bußgelder in Millionen-Höhe für den Vermieter vermieden würden, so Verbands-Präsident Kai Warnecke. Datenschützer halten das für übertrieben.

„Wir halten die DSGVO hier nicht für anwendbar, da es sich um keine automatisierte Datenerfassung handelt“, so die Berliner Datenschutzbeauftragte Schönefeld. Das Regelwerk greife nur bei automatisierten Datenverarbeitungen. (Kölnische Rundschau)

Kommentar von Spottdrossel am 19.10.2018

"Willkommen im Land der Bescheuerten und Bekloppten", sagt der Kabarettist Dieter Wischmeyer. Der Titel ist Programm und den hat er seit vielen Jahren nicht geändert. Warum auch?

Kommentar von Angsthase am 19.10.2018

Ich habe unser Haus auf Google-Earth verpixelt, das Klingelschild entfernt, den Briefkasten zugeklebt und die Nummernschilder vom Auto abgeschraubt. Jetzt werfe ich meine Papiere weg und reise noch einmal ganz neu nach Deutschland ein. Sicherheitshalber ..

Kommentar von Rumpelstilzchen am 19.10.2018

Mir geht das alles nicht weit genug. Auch der Verlust von Personalausweis oder Führerschein sollte als bußgeldpflichtiges Vergehen bestraft werden. Auch hier werden geschützte private Daten leichtfertig öffentlich gemacht. Kann mir nicht passieren. Gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiss ..

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